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20. August 2026Geldstrafen von bis zu 3.000 Euro …
Wer an den Stränden der Kanarischen Inseln gegen gängige Praktiken verstößt.
Ein Tag am Strand kann schnell teuer werden, wenn man gegen die Strandregeln der Kanarischen Inseln verstößt. Was viele Strandbesucher als alltägliches Verhalten oder geringfügige Verstöße betrachten, kann mit Bußgeldern von bis zu 3.000 Euro geahndet werden – je nach Verstoß und Gemeinde.
Die Bestimmungen sind nicht auf allen Inseln oder Gemeinden einheitlich. Lokale Verordnungen legen viele Bedingungen für die Strandnutzung fest, während andere Verbote dem Schutz der Küste und der Naturgebiete dienen. Daher kann ein Verhalten, das an einem Strand erlaubt ist, an einem anderen verboten sein.
Eine Stranderinnerung, die Sie teuer zu stehen kommen kann:
Das Aufbewahren einiger Steine, Muscheln oder etwas Sand im Koffer mag wie ein harmloses Souvenir erscheinen, doch das Entfernen von Naturelementen von der Küste ist verboten.
Die Bußgelder beginnen bei etwa 150 € und können sich erheblich erhöhen, wenn der Abbau in besonders geschützten Gebieten stattfindet. In bestimmten Fällen können die Bußgelder 3.000 € erreichen oder diesen Betrag sogar übersteigen.
Rauchen ist an allen Stränden ebenfalls nicht erlaubt.
Die Karte der rauchfreien Strände auf den Kanarischen Inseln wächst. Gemeinden wie Adeje, Santa Cruz de Tenerife, San Bartolomé de Tirajana, Puerto del Rosario, Yaiza und Teguise haben in bestimmten Gebieten Beschränkungen eingeführt.
Wer in einem als rauchfrei gekennzeichneten Bereich eine Zigarette anzündet, muss mit Geldstrafen zwischen 30 und 750 Euro rechnen, wobei die genauen Beträge von den kommunalen Vorschriften abhängen.
Bis zu 750 Euro für bestimmte Verhaltensweisen im Zusammenhang mit Nudismus
Nudismus gehört in einigen Küstenregionen der Inseln zur Tradition, und es gibt Strände oder Gegenden, die ausdrücklich für diese Praxis ausgewiesen sind.
In anderen Küstenabschnitten können jedoch kommunale Verordnungen Einschränkungen vorsehen. Je nach Gemeinde können bestimmte Verhaltensweisen im Zusammenhang mit Nudismus oder Oben-ohne-Auftritt mit Geldstrafen von bis zu 750 Euro geahndet werden.
Weitere zu beachtende Verbote:
– Grillen oder offenes Feuer außerhalb genehmigter Plätze: bis zu 1.500 Euro.
– Zelten oder Übernachten am Strand: bis zu 750 Euro.
– Ausübung von Handelstätigkeiten ohne Genehmigung, wie z. B. der Verkauf von Lebensmitteln, Souvenirs oder Dienstleistungen: bis zu 3.000 Euro.
– Wer einen Regenschirm oder ein Handtuch stundenlang unbenutzt an einem Ort liegen lässt, muss in bestimmten Gemeinden mit einer Geldstrafe von bis zu 250 Euro rechnen.
– Durchführung von kommerziellen Fotoshootings oder Filmaufnahmen ohne die entsprechenden Genehmigungen: bis zu 3.000 Euro. [...]
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19. August 202620 Cent weniger Kraftfahrzeugsteuer für Diesel …
Das Wirtschaftsministerium hat bekannt gegeben, dass die Kraftfahrzeugsteuer für Diesel im September um 20 Cent herabgesetzt wird. Grund für die Maßnahme ist die starke Verteuerung des Literpreises Diesel im Juli. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war Diesel 15,7 Prozent teurer. Damit wurde die entscheidende 15-Prozent-Marke übertroffen.
Bei Benzin, das im Vergleich zum Vorjahresmonat „nur“ um 7,3 Prozent teurer wurde, fällt die Herabsetzung der Steuer geringer aus und beträgt nur fünf Cent pro Liter.
Die jüngste Studie vom Ministerium für ökologischen Wandel brachte zutage, dass sich seit Jahresbeginn Diesel um 31 Prozent und Benzin um 24 Prozent verteuert haben. [...]
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18. August 2026Liebe RadioFreunde,
wir wollen Euch auf etwas aufmerksam machen und Euch auch gerne ermutigen, es selber zu tun ..!!!
Es geht um Blutspenden …
Wir wollen Euch damit auch ein wenig die Angst vorm Ungewissen nehmen ..!!!
Unser Moderator Martin von Radio PrimaVera GC war am Mittwoch, den 04.04.2018 vormittags vor Ort zum „Selbstversuch“ und hat selber Blut gespendet, um auch dann darüber zu berichten, wie es wirklich ist, und wie so eine Blutspende abläuft.
Hier nun der Bericht:
Hallo Zusammen, ich bin Martin Schubert, Moderator & Inhaber von Radio PrimaVera GC und habe durch Bekannte erfahren, dass auch im Süden der Insel in regelmässigen Abständen sogenannte Blutespende – Busse aufschlagen. Ich fand dieses Thema spannend, denn ich selber habe schon das 50. Lebensjahr erreicht, und ich habe in meinem ganzen Leben noch nie Blut gespendet ..!!! Das Thema -zu spenden- lag ja auch weit weg, war mit Unwissenheit & und mit einer nicht Notwendigkeit bestückt. Mir schoss sofort in den Kopf, dass es bestimmt noch vielen Anderen Menschen genau so geht, wie mir ..!!!
Also, wenn nicht jetzt, wann dann ..???
Gesagt, getan … ich fuhr also am Montag zu dem besagten Platz, wo der Spender – Bus stehen sollte, und weil ich es auch öffentlich machen wollte, war ich zusammen mit Kameramann Klaus W. vor Ort. Und ….. kaum zu glauben, aber wahr, der Bus war nicht da ..!!! Nach über einer Stunde warten haben wir aufgegeben und sind unverichteter Dinge wieder gegangen. Ich dachte mir, dass kann es doch nicht gewesen sein ..!!! Also fuhr ich am Dienstag wieder hin, und, siehe da, der Buss war tatsächlich da ..!!!
Voll motiviert und mit aller bester Laune suchte ich mir einen Parkplatz, stieg aus und marschierte ohne Umwege auf mein Ziel -Blut zu spenden- zu.
Ich wurde unheimlich lieb und freundlich begrüsst und empfangen von insgesamt 5 offiziellen Damen und Herren. Sie staunten sehr, als ich -zugegeben mit Händen und Füssen, weil ich nicht spanisch spreche- erklärte, dass ich vom deutschen Radio komme und meinen „Selbstversuch“ in Form einer Reportage veröffentlichen wollte. Scheinbar hat sich noch kein Radiosender in dieser Form dem Thema Blutspenden genähert. Sie fanden das allesamt toll, gaben mir aber auch zu verstehen, dass man ohne Kenntnisse der spanischen Sprache hier nicht Blutspenden kann ..!!!
Ich dachte in diesem Moment: „dass ist doch jetzt ein schlechter Scherz ..?!?!?“
Ich habe noch vor Ort mit unserem Moderator Addi Lippert ein telefonisches LIVE-Interview in seiner Sendung gemacht ..!!! Addi war genau so geplättet im Studio wie ich vor Ort ..!!! Ich fuhr nun zum 2. Mal unverichteter Dinge vom „Hof“ und war auch echt ein wenig entmutigt, ganz ehrlich ..!!! Zu diesem Zeitpunkt dachte ich darüber nach, keine Zeit und Energie mehr in das Thema zu investieren und einfach hier abzubrechen.
Es ist unumstritten, dass Blutspende Leben rettet ..!!!
Genau das fiel mir in diesem Moment wieder ein und ich suchte nach Lösungen, wie ich denn nun doch mein Blut „loswerde“ ..!!! Also fuhr ich am Mittwoch zum 3. Mal zum Vorplatz vom Kulturzentrum in San Fernando, … diesmal aber mit einer, mir sehr vertrauten Dolmetscherin ..!!! Es waren die selben 5 Damen und Herren vor Ort, die es selber kaum glauben konnten, dass ich -bzw. jetzt wir- schon wieder vorstellig wurden.
Und jetzt ging es dann endlich los ..!!!
Neben Namen, Ausweisnummer und Kontaktdaten musste ich gefühlte 100 Fragen zum Thema Gesundheit, Familienstand und Gesundheitszustand meines privaten Umfeldes (Familie etc.) beantworten ..!!! Natürlich in SPANISCHER SPRACHE ..!!! Auch die Voruntersuchung und das Gespräch mit dem Doktor war natürlich in SPANISCH ..!!! Hierbei habe ich sofort erkannt und eingesehen, dass die Aussage vom Dienstag, der spanischen Sprache mächtig sein zu müssen, absolut berechtigt und absolut notwendig ist ..!!!
Es wurden mir dann 0,5 Liter Blut abgenommen und nochmal fürs Labor zum testen 0,1 Liter ..!!! Dieser Vorgang war in nur 5 Minuten abgeschlossen ..!!! Ich ging aus diesem Bus und hatte ein komisches und seltsames Gefühl. Dieses Gefühl ist schwer zu beschreiben, aber es ist ein sehr schönes Gefühl zu wissen, etwas Gutes und Richtiges getan zu haben und eventuell ein Leben mit meinem Blut zu retten ..!!!
Homosexuelle- und Tätowierte Menschen dürfen Kein Blut spenden ..!!!
Bei meiner Recherche im Vorfeld hörte ich immer wieder, dass Schwule- und tätovierte Menschen kein Blut spenden dürfen. Ich konnte und wollte das nicht glauben, und deshalb habe ich auch vor Ort mit den Profis das Thema besprochen. Als Ergebnis dieses Gespräches kann ich für spanischen Boden folgendes sagen: Beide Aussagen sind FALSCH ..!!!
Richtig ist folgendes: Tätowierte Menschen dürfen Blut spenden, wenn das letzte Tattoo älter als 4 Monate ist ..!!! Das hat etwas damit zu tun, dass man sich bei dem Vorgang der Tätowierung an Hepatitis anstecken kann. Bei dieser Erkrankung ist die Inkubationszeit mit 3 Monaten definiert.
Homosexuelle Menschen dürfen Blut spenden, wenn sie in einer Beziehung leben, die länger als 4 Monate Bestand hat bzw. ohne Beziehung länger als 4 Monate keinen Sex hatten ..!!!
Zum Schluss noch folgendes:
Ich habe festgestellt, dass es für Deutsche bzw. nicht spanisch sprechende Menschen schwer ist, hier Blut zu spenden ..!!! Ich habe auch überlegt, ob ich deshalb überhaupt diesen Bericht schreibe ..!!! … Ihr seht, ich habe diesen Bericht trotzdem geschrieben, denn wenn ich mit diesem Bericht erreiche, dass nur ein einziger Mensch, egal wo er lebt, Blutspender wird, dann war es das wert, fast 1.000 Wörter mit 2 Fingern zu schreiben,
denn Blutspende rettet Leben ..!!!
Hochachtungsvoll Martin Schubert
Nachtrag, 23.04.2018 … Mein Blut und ich sind für gut befunden und ich bin jetzt anerkannter und registrierter Blutspender auf meiner Lieblingsinsel ..!!!
Zum Schluss noch Folgendes: Es gibt für die Blutspende kein Geld … sondern lediglich einen Fruchtsaft und einen Schokoriegel ..!!! [...]
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